Philosophen
- 11.Feb
- Karl Marx
Wenn du liebst, ohne Gegenliebe hervorzurufen, d.h., wenn dein Lieben als Lieben nicht die Gegenliebe produziert, wenn du durch deine Lebensäußrung als liebender Mensch dich nicht zum geliebten Menschen machst, so ist deine Liebe ohnmächtig, ein Unglück.
- 04.Feb
- Georg Christoph Lichtenberg
Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut, könnte eine Gans nach Hause bringen.
- 04.Feb
- Dirk Baecker
Entscheidend ist für uns, dass Geheimnisse ebenso wie die Grenzen, die sie ziehen, in der Form der Nicht-Negierbarkeit auftreten. Man kann Geheimnisse aufdecken, wenn man dies wagt, aber selbst das aufgedeckte Geheimnis ist noch ein Geheimnis, wenn auch im Modus seiner Bekanntheit. Und auch die überschrittene Grenze ist noch eine Grenze, wenn auch im Modus ihrer Vertrautheit. Davon [...]
- 04.Feb
- Karl Marx
Wer die kapitalistische Produktionsweise, die »ehernen Gesetze« der heutigen bürgerlichen Gesellschaft, für unantastbar erklärt, und doch ihre mißliebigen, aber notwendigen Folgen abschaffen will, dem bleibt nichts übrig, als den Kapitalisten Moralpredigten zu halten, Moralpredigten, deren Rühreffekt sofort wieder durch das Privatinteresse und nötigenfalls durch die Konkurrenz in Dunst aufgelöst wird. Diese Moralpredigten gleichen genau denen [...]
Artisten
- 11.Feb
- spiessromantisch – Hölderlin
Eines zu sein mit Allem, was lebt, in seliger Selbstvergessenheit wiederzukehren ins All der Natur, das ist der Gipfel der Gedanken und Freuden, das ist die heilige Bergeshöhe, der Ort der ewigen Ruhe, wo der Mittag seine Schwüle und der Donner seine Stimme verliert und das kochende Meer der Woge des Kornfelds gleicht.
- 04.Feb
- Friedrich Nietzsche
Verhaßt ist mir das Folgen und das Führen.
Gehorchen? Nein! Und aber nein – Regieren!
Wer sich nicht schrecklich ist, macht niemand Schrecken:
Und nur wer Schrecken macht, kann andre führen.
Verhaßt ist mirs schon, selber mich zu führen!
Ich liebe es, gleich Wald- und Meerestieren,
mich für ein gutes Weilchen zu verlieren,
in holder Irrnis grüblerisch zu hocken,
von ferne her mich [...]- 04.Feb
- Ludwig Börne
Das Geheimnis der Macht besteht darin, zu wissen, dass andere noch feiger sind als wir.
Normalisten
- 11.Feb
- göttlich
Gott schläft im Stein,
träumt in der Pflanze,
erwacht im Tier
und handelt im Menschen.- 07.Feb
- unbekannt
Die Attitüde des Authentischen ziert sich mit Makel und Macken, die sich gut verkaufen. So bleiben Verhaltensfehler unverarbeitet.
- 04.Feb
- VolXmund
Wer auf die Jagd nach einem Tiger geht,
muß damit rechnen, einen Tiger zu finden.
watt iss schrääch?
Das Adagio-Intermezzo 'Wehmut' hält sich im undurchbrochenen Legatosatz harmonischer Instrumentalstimmen; die modulatorische Ausweichung in die Unterdominanzregion beim Wort 'Sehnsucht' läßt jedoch darauf eine Sekunde lang schräg, wie von außen, trübsinniges Licht fallen; gegen das angedeutete D-Dur scheint die Haupttonart E-Dur kränklich aufzuleuchten.
rüttmußß ...
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Zu_Fall
- Karl Marx
Wenn du liebst, ohne Gegenliebe hervorzurufen, d.h., wenn dein Lieben als Lieben nicht die Gegenliebe produziert, wenn du durch deine Lebensäußrung als liebender Mensch dich nicht zum geliebten Menschen machst, so ist deine Liebe ohnmächtig, ein Unglück.
Zurückschläge
- RosenPilgerin: das mit den “würzigen worten” meinst du jetzt doch nicht persönlich, oder …
- RosenPilgerin: Die Zeilen haben mich sehr angesprochen und ich habe deshalb ein wenig im Internet gebuddelt um eine...